Rezepte

Seit 1988 ist Spanien unsere zweite Heimat. Bedingt durch unsere Aufenthalte in einem Land, das der größte Olivenproduzent der Welt ist, sind wir im Laufe der Zeit zu Experten in der Verkostung guten Olivenöls geworden, das seitdem unserer Küche einen noch feineren, sanfteren Geschmack verleiht. Der konnte aber noch mehr gesteigert werden, seitdem wir unser eigenes, hochwertiges Öl verwenden. Natives Olivenöl extra verfügt über ein großes Geschmacks- und Aromaspektrum. Es ist einfach eine Freude, damit einen Salat oder ein feines Gemüse zuzubereiten. Sie können selbst einmal den puren Zauber nativen Olivenöls testen, indem Sie ein Stückchen knuspriges Weißbrot oder neutral schmeckendes Baguette kräftig in Olivenöl eintauchen und verkosten oder eine gekochte Kartoffel mit einer Gabel zerdrücken und ein wenig Olivenöl über den Brei geben. Gewürzt werden kann nach Bedarf mit Salzsorten wie Maldon-Salz (Salzflocken aus England) oder Fleur de Sel („Blume aus Salz“, das edelste und teuerste Salz). Mit dem feinen Geschmack auf der Zunge wird Ihr Interesse wachsen, denn die vielfältigen Sorten und Lagen bestimmen - genauso wie beim Wein - die Qualität des Öls.

INFO:
Während andere Pflanzenöle (z.B. Soja-, Mais-, Sonnenblumen- und Palmöl) aus Samen gewonnen werden, stammt das Olivenöl aus dem Fruchtfleisch der Olive. Es ist das natürlichste (ohne Erhitzen und Lösungsmittel hergestellt) und ergiebigste unter den Ölen. Olivenöl kann für alle Zubereitungsarten verwendet werden. Für Fleisch, Pilze, Fisch und Gemüse. Olivenöl ist die Grundlage der mediterranen Küche. Da es hohe Temperaturen besser als andere Öle aushält ohne zu zerfallen (175 – 180 Grad, keinesfalls sollte aber der Rauchpunkt erreicht werden), eignet es sich besonders zum Frittieren. Die in Olivenöl frittierten Produkte nehmen weniger Öl auf.
Bei Schmorgerichten von kurzer Dauer, kann das Öl seine Geschmacksnoten weiter entfalten. Bei längeren Schmorzeiten das Olivenöl erst zum Schluss zum Verfeinern hinzugeben.
Beim Braten von Fleisch und Fisch verbessert das Öl den Geschmack. 


Das wissenschaftliche Konzept der mediterranen Ernährung geht auf Studien des amerikanischen Physiologen Prof. Ancel Keys (1904 bis 2004) zurück. Die Mittelmeerkost ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen, ungesättigten Fettsäuren und zahlreichen bioaktiven Inhaltsstoffen, zum Beispiel antioxidativ wirkenden Polyphenolen (Flavonoide).